Chirurgie

Jährlich führen wir weit über 1000 Operationen durch. In unserer Praxis sind Sie sowohl für Weichteiloperationen als auch Knochen- und Gelenksoperationen bestens aufgehoben. Durch Fortbildungen sind unsere Chirurginnen und Chirurgen immer auf dem neusten Stand. Deshalb können wir Ihnen mittlerweile auch minimalinvasive Eingriffe anbieten. Ganz besonderen Wert legen wir auf die auf Ihr Tier individuell angepasste Narkose. Hierfür stehen uns unsere Anästhesistin Dr. Kathrin Graf-Riesen und mehrere qualifizierte Mitarbeitenden zur Seite.

Narkose

Im Laufe der Jahre hat sich die Anästhesie in Tierarztpraxen denen in humanmedizinischen Kliniken angepasst. Jedes Tier erfährt bei uns vor der Narkose eine ausführliche Allgemeinuntersuchung, daraufhin folgt eine auf Ihr Tier individuell angepasste Anästhesie.

Alle Tiere, die in Vollnarkose liegen, werden intensiv überwacht (manuell und durch elektronisches Monitoring), bekommen einen Venenzugang und werden intubiert, um die Narkose noch besser steuern zu können.

Größere Eingriffe werden immer mit einer Inhalationsnarkose (Isofluran/Sauerstoff) durchgeführt. Zusätzlich steht uns mit der Lokal- und Leitungsanästhesie eine nebenwirkungsarme Hilfe zur Verfügung.

Allgemeine Weichteilchirurgie

Weichteiloperationen zählen mittlerweile zum Leistungsspekrum jeder größeren Tierarztpraxis. In unserer Praxis haben wir bereits weit über 10.000 Eingriffe in Vollnarkose durchgeführt.

Routinemäßig führen wir jegliche Art von Weichteiloperationen durch.

Knochen- und Gelenkschirurgie

Unser Know-How und unsere moderne Ausstattung ermöglichen es, uns auch um die Patienten zu kümmern, welche mit Knochen- und Gelenkproblematiken vorstellig werden.
Folgende Operationen führen Dr. Ralf Unna und Ibrahim Hasanbegovic nach gründlicher Vordiagnostik durch:

  • Frakturen (Osteosynthesen)
  • Patellaluxationen
  • Kreuzbandrisse
  • Amputationen
  • Kieferchirurgie
  • HD- und ED-Operationen

Minimalinvasive Chirurgie

Die minimalinvasive Chirurgie stellt den Goldstandard in der Tiermedizin dar. Wir führen diese Art der Chirurgie bei der Kastration einer Hündin, beim Kryptochismus (Hodenhochstand in der Bauchhöhle) eines Rüden sowie bei Gelenksoperationen, der sogenannten Arthroskopie, durch. Auch weitere Bauchhöhlenoperationen können minimalinvasiv durchgeführt werden.
Ihr Vierbeiner profitiert enorm von dieser Methode. Nicht ohne Grund wird sie LOVE (laparoskopische Ovariektomie) genannt:
Im Gegensatz zu der klassischen Kastration der Hündin, in der ein ca. 5 bis 10 cm großer Schnitt gesetzt wird, werden nur zwei bis drei Schnitte in der Größe von jeweils 0,5 bis ein cm benötigt um die Eierstöcke mit exzellentem Überblick und hoher Präzision mit speziellen (Gefäß)Versiegelungsinstrumenten blutlos zu entfernen. Weitere große Vorteile bestehen aus der Schmerzreduktion (bis zu 65 % weniger als bei der klassischen Methode), und der deutlich verkürzten Erholungszeit. Somit kann Ihr Wegbegleiter schnell wieder aktiv am Alltag teilnehmen. Mit unserer neusten und modernsten Ausrüstung der Firma Arthrex in Kombination mit unserer standardisierten Inhalationsnarkose und Monitorüberwachung sorgen wir für eine perfekte Versorgung Ihres Tieres.

Gerne berät Sie unser Tierarzt Ibrahim Hasanbegović nach einer umfassenden und sorgfältigen Erstuntersuchung Ihres Tieres ausführlich.

Brachycephalie

Leider sind brachycephale Rassen („Kurznasen“) oft durch ihre Anatomie in ihrer Atmung stark eingeschränkt und können ihr Leben nur mit Mühe bewältigen.

Um ihnen ihr Leben zu erleichtern, führen wir Nasenlocherweiterungen und Gaumensegelkürzungen durch.

Individuell besprechen wir mit Ihnen, was Ihrem Tier am besten hilft. In der Regel fertigen wir vor dem Eingriff ein Röntgenbild der Lunge und der Luftröhre an und beurteilen letztere zusätzlich mithilfe der Tracheoskopie. Somit erlangen wir die erste Übersicht über den Zustand Ihres Hundes. Danach wird die Nasenlocherweiterung und/oder die Gaumensegelkürzung durchgeführt. Natürlich besprechen wir jeden notwendigen Eingriff vorerst mit Ihnen. Auch können wir eine CT anfertigen, um das Ausmaß der Anomalien zu bestimmen.